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Archäoinformatik
Die neue Studienrichtung Archäoinformatik (MA Archäologie) führt Studierende in die gesamte Bandbreite der Fachrichtung ein. Sie ist so konzipiert, dass sie Studierende mit praktischen, theoretischen und kritischen Einschätzungsfähigkeiten in etablierten und aufkommenden Technologien der Archäologie ausstattet, die ihnen bei einer Karriere in der Wissenschaft, im Kulturgutmanagement, in Museen und in wichtigen staatlichen und privaten Denkmalschutzorganisationen zugutekommen. Studierende werden die Möglichkeit haben, das CoDArchLab zu nutzen, welches mit Lehr- und Lernräumen ausgestattet ist. Zahlreiche Arbeitsplätze (mit PCs und Macs) stehen mit kommerzieller und open-source Software, sowie eine spezielle Ausrüstung für die rechnergestützte Bildbearbeitung, zur Verfügung. Einige Module der Studienrichtung werden auf Deutsch, andere auf Englisch unterrichtet. Studierende haben die Möglichkeit:
Studierende haben die Möglichkeit zwischen Studienprofil A und B zu wählen. In beiden Fällen ist das 4. Semester für die Erstellung der Masterarbeit reserviert:
| Studienprofil A | Studienprofil B |
|---|---|
| beinhaltet 4 Pflichtmodule in ArchäoInformatik | beinhaltet 2 Pflichtmodule in ArchäoInformatik |
| SM 1: Kernkompetenzen | SM 1: Kernkompetenzen |
| SM 2: 3D Dokumentation und -Modellierung | SM 3a: 3D-Anwendungen in der Archäologie oder |
| SM 4: Räumliche Analyse - Theorie und Methode | SM 3b: Analyse räumlicher Daten |
| SM 5: Praxismodul und selbständige Studien | SM 1 und SM 3 aus anderen archäologischen Disziplinen: Klassische Archäologie, Prähistorische Archäologie, Archäologie der römischen Provinzen oder Ägyptologie |
BM: Basismodul - Methoden und Theorien in der Archäologie
AM*: Aufbaumodul
EM*: Ergänzungsmodul
*Zu diesen Modulen gehören aufbauende optionale Kurse der Archäologie, Digital Humanities, Naturwissenschaften (inkl. archäologischer Prospektion) oder ArchäoInformatik.
Archäoinformatik kann auch als Teil eines Zwei-Fach-Masters studiert werden, in dem es mit einem anderen Fach außerhalb der Archäologie kombiniert wird. Dafür werden in der Archäoinformatik die gleichen Module besucht wie für das Studienprofil B.
Heutzutage durchdringt die Anwendung digitaler und rechnerischer Methoden und Werkzeuge jeden Aspekt der archäologischen Wissensproduktion, z. B. Datenaufnahme, -dokumentation, -visualisierung und -analyse. Absolventen mit einer Spezialisierung in Archäoinformatik steht eine große Bandbreite an möglichen Karrierewegen in der Wissenschaft, Archäologie und den digitalen Geisteswissenschaften offen. Sie sind für Positionen im Management des kulturellen Erbes, Museen, öffentlichen und privaten Bereichen des Denkmalschutzes entsprechend ausgestattet. Daneben werden wichtige Praktika absolviert und wertvolle Arbeitserfahrung im realen Arbeitsalltag gesammelt, was von Arbeitgebern sehr geschätzt wird. Die in dieser Studienrichtung gesammelten Fähigkeiten sind auch auf Bereiche außerhalb der Archäologie übertragbar, sowohl in der freien Wirtschaft als auch im öffentlichen Dienst und bieten vielfältige Möglichkeiten zur Spezialisierung.
Aufgrund der begrenzten Plätze in der Studienrichtung Archäoinformatik bitten wir darum, bei einer Bewerbung auf einen Masterstudienplatz mit der Studienrichtung Archäoinformatik Frau Anja Wutte über das bevorzugte Studienprofil (A oder B) zu informieren