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Archäoinformatik

Durch die Entwicklung digitaler Technologien hat sich unser Bild der Antike drastisch verändert. Rechnergestützte Methoden ermöglichen das Entdecken von Mustern, Trends und Zusammenhängen in großen archäologischen Datensammlungen, die Modellierung komplexer menschlicher Prozesse und aufschlussreiche Simulationen virtueller Vergangenheiten.
Die Archäoinformatik ist ein sich rasant entwickelndes interdisziplinäres Forschungsfeld, welches sich mit genau dieser Entwicklung und Anwendung rechnerischer und digitaler Methoden in der Archäologie beschäftigt.
Seit vielen Jahren ist die Universität zu Köln eine der führenden Einrichtungen in der Archäoinformatik in Deutschland, welche an vielen Forschungsvorhaben der digitalen Archäologie sowie Kollaborationen auf nationaler und internationaler Ebene teilgenommen hat. Im Rahmen der Bachelor- und Masterstudiengänge Archäologie werden verschiedene Module mit archäoinformatischen Inhalten angeboten. Seit April 2018 beinhaltet der Masterstudiengang Archäologie Archäoinformatik als eine weitere Studienrichtung. Die Studienrichtung Archäoinformatik (for information on studying Archäoinformatik in English see here) gibt den Studierenden die Möglichkeit, ein breites und tiefes Verständnis digitaler Anwendungen in der Archäologie zu entwickeln. Zusätzlich wird ab dem Wintersemester 2021/22 der internationale Masterstudiengang Digital and Computational Archaeology vollständig in Englisch angeboten. Schwerpunkte der neuen Studienrichtung und des internationalen Masterprogrammes sind die Felder Data Science, 3D-Anwendungen, Geographische Informationswissenschaften, räumliche Analyse und rechnerbasiertes Modellieren.

Studierende der Studienrichtung Archäoinformatik und des Masterprogrammes Digital and Computational Archaeology wird ermöglicht in den Räumen des Cologne Digital Archaeology Laboratory (CoDArchLab) zu arbeiten, welches das Zentrum archäologischer computergestützter Forschung an der Universität zu Köln ist. Das CoDArchLab ist mit Lehr-, Forschungs- und Lernplätzen, zahlreichen Computer-Arbeitsplätzen und einer Bandbreite von kommerzieller sowie freier Software ausgestattet. Darüber hinaus ermöglicht das CoDArchLab die Nutzung spezieller Bildaufnahmegeräte.

Teilnehmende Institute: