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Bachelor 'Antike Sprachen und Kulturen'

In Köln kann das Fach 'Antike Sprachen und Kulturen, Studienrichtung Archäologie' als eines von zwei Fächer in Zwei-Fach-Bachelorstudium studiert werden. Der Studiengang Antike Sprachen und Kulturen (ASuK) wurde 2009 eingeführt und 2015 überarbeitet und reakkreditiert. Das Studienfach ASuK-Archäologie kann mit einer weiteren ASuK-Studienrichtung oder mit einem anderen an der Philosophischen Fakultät angebotenen Bachelor-Studiengang kombiniert werden. Die Studienrichtung Archäologie wird mit der Spezialisierung Klassische Archäologie (KA) oder der Spezialisierung Archäologie der Römischen Provinzen (AdRP) studiert.

Aufbau

Der Studiengang sieht den Nachweis von 180 Leistungspunkten (LP) vor. In der ASuK-Archäologie Studienrichtung sind Fachstudien im Umfang von 78 LP zu absolvieren. Diese setzen sich zusammen aus Basismodulen, Aufbaumodulen (insgesamt 60 LP) und Ergänzungsmodule (18 LP). Hinzu kommen Leistungen im Rahmen des Studium Integrale (12 LP), sowie für die Bachelor-Arbeit (12 LP). Weitere 78 LP werden im zweiten Fach erworben.

Im Studienfach ASuK-Archäologie ist ein gemeinsames Kernstudium obligatorisch, bestehend aus 1 Basismodul mit 3 Einführungen in die verschiedenen Disziplinen und ihre Methoden sowie den dazugehörigen Tutorien (12 LP). Im Basismodul 2 erfolgt eine Vertiefung des archäologischen Basiswissens. Sofern die erforderlichen Lateinkenntnisse noch nicht vorliegen, so besteht die Möglichkeit, diese durch Belegen von Basismodul 2L nachzuholen. In diesem Fall erfolgt die Wahl von Basismodul 2L anstelle von Basismodul 2. Die Entscheidung für eine der Spezialisierungen (Klassische Archäologie bzw. Archäologie der römischen Provinzen) wird durch die Anmeldung zu den Aufbaumodulen (36 LP) getroffen. Im Ergänzungsbereich werden 1 EM-ASuK (6 LP) aus dem Komplementärbereich sowie 2 EM-V (à 6 LP) oder 1 EM-V (12 LP) frei gewählt. Die Gesamtnote ergibt sich aus den belegten Aufbaumodulen 1 und 2 und der Bachelor-Arbeit (12 LP), die im Regelfall im 6. Semester angefertigt wird.

Prüfungsanforderungen

Module werden in der Regel mit einer Modulprüfung abgeschlossen, die sich an den für das Modul definierten Lernzielen und Lernergebnissen orientiert. Modulprüfungen können in schriftlicher, mündlicher, praktischer oder kombinierter Form abgelegt werden.

Eine Übersicht von Form und Dauer der jeweiligen Prüfungsleistung gemäß der Prüfungsordnung 2015 (7./8. ÄO) finden Sie unter „Weitere Informationen zum Studiengang“. Unabhängig vom Format müssen Sie sich zu jeder Modulprüfung selbstständig innerhalb der Fristen über Klips2.0 anmelden. Ohne eine Anmeldung besteht kein Anspruch auf Teilnahme oder Bewertung der Prüfungsleistung. Hausarbeiten und schriftlichen Ausarbeitungen (auch Protokolle und Essays) muss unbedingt das ausgefüllte „Formale Deckblatt für Hausarbeiten“ beigefügt werden.

Gemäß der Prüfungsordnung für das BA-/MA-Studium an der Philosophischen Fakultät der UzK sind für den Studiengang BA-/MA-Archäologie die folgenden Formate als Modulprüfungen vorgesehen:

  • Kombinierte MP
  • Schriftliche MP
  • Mündliche MP

Ausprägungen der kombinierten Prüfungsform sind in der Regel:
- Referate mit schriftlicher Ausarbeitung oder Paper mit Vortrag. Kombinierte Prüfungen dürfen nur Prüfungsleistungen umfassen, die geeignet sind, den Erwerb unterschiedlicher (Teil-)Kompetenzen zu überprüfen. Sie werden zusammenfassend bewertet. Der schriftlichen Ausarbeitung ist am Archäologischen Institut das "Formale Deckblatt für Hausarbeiten" hinzuzufügen, welches eine Erklärung zur eigenständigen Verfassung der schriftl. Ausarbeitung enthält.

Ausprägungen der schriftlichen Prüfungsform sind in der Regel:
- Klausur: Eine Klausur ist eine unter Aufsicht anzufertigende Arbeit, in der vorgegebene Aufgaben allein und selbstständig nur mit den zugelassenen Hilfsmitteln zu bearbeiten sind. Die Dauer einer Klausur beträgt in der Regel mindestens 45 und höchstens 180 Minuten. Klausuren können auch in elektronischer Form oder in Form eines Antwort-Wahl-Verfahrens gemäß § 13 durchgeführt werden.
- Hausarbeit: Eine Hausarbeit ist eine eigenständige schriftliche Ausarbeitung eines vorgegebenen Themas, das im Rahmen des betreffenden Moduls behandelt wurde. Sie ist in schriftlicher Form sowie als Datei auf einem lesbaren Datenträger in einem von der Prüferin oder dem Prüfer benannten Format einzureichen. Der Hausarbeit ist am Archäologischen Institut das "Formale Deckblatt für Hausarbeiten" hinzuzufügen, welches eine Erklärung zur eigenständigen Verfassung der Hausarbeit enthält.
- Kurze Sonderformen der Hausarbeit sind Essay und Protokoll.
- Ein Praktikumsbericht beziehungsweise Bericht ist eine schriftliche Darstellung und Reflexion der in einem inner- oder außeruniversitären Praktikum beziehungsweise einer universitären Veranstaltung oder eines Auslandsaufenthalts absolvierten Aufgaben.

Ausprägungen der mündlichen Prüfungsform sind in der Regel:
- Referat: Ein Referat dient der Darstellung eines vorgegebenen Themas beziehungsweise Sachverhalts in einer begrenzten Zeit. Die Prüfung erfolgt im Rahmen einer Lehrveranstaltung in Form eines Vortrags unter Zuhilfenahme geeigneter Präsentationstechniken.

Sprachanforderungen

Für die ASuK-Archäologie Studienrichtung gilt als Studienvoraussetzung Englischkenntnisse auf dem Niveau von Stufe B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (CEF). Spätestens bis zur Anmeldung zur Bachelor-Arbeit sind zusätzlich Lateinkenntnisse im Umfang des Latinums (3 Semesterkurse) nachzuweisen. Der Erwerb der erforderlichen Lateinkenntnisse kann in das Studium integriert werden.

Weitere Informationen zum Studiengang

Sonstige Informationen

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