Das Projekt sieht die Untersuchung und Publikation der Rundplastik und figürlichen Reliefs aus Qanawat, dem antiken Kanatha, einer bedeutenden Mitgliedstadt der Dekapolis im Süden Syriens vor. Dabei handelt es sich durchweg um die für diese Gegend charakteristischen Basaltskulpturen aus örtlich anstehendem Vulkangestein, deren ausgefallene Ästhetik, Formensprache und Ikonographie auf eine prägnante regionale Identität verweisen. Die ca. 240 Objekte aus Kanawat setzen sich zum einen aus Altfunden, zum anderen aus Neufunden aus den aktuellen Survey-, Grabungs- und Dokumentationstätigkeiten zusammen, die das DAI Damaskus und das Archäologische Institut der Universität zu Köln vor Ort durchführen.