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Hohnbusch

Bereits zum dritten Mal konnten in Hohenbusch geophysikalische Messungen durchgeführt werden. Diesmal lag der Schwerpunk im Süden der Anlage, da man einen anderen Eingang zur Anlage vermutete (Unregelmäßigkeiten im Mauerwerk, welches die Anlage umgibt). So wurde ein schmaler Streifen zwischen der Mauer und der kleinen bewachsenen Senke auf mögliche Indikatoren für eine Tordurchfahrt an dieser Stelle untersucht. Zudem wurden im Bereich des Herrenhauses zwei Zimmer mit dem Georadar prospektiert, die laut Bauplan nicht unterkellert waren.

Im Außenbereich konnte weder mit der Magnetik noch mit der Elektrik Hinweise auf eine Eingangssituation an der Südseite festgestellt werden. Jedoch trat eine rechteckige Anomalie im Südosten, nahe der Absperrung des Reitplatzes zum Vorschein, die bisher unbekannt war und deren Funktion noch unklar erscheint. Dieser Bereich wurde bedauerlicherweise konnte aus zeitlichen Gründen, bisher mit dem Radar noch nicht untersucht. Dafür wurden sehr schwache Anomalien entdeckt, die auf eine mögliche Zufahrt von Süden her zum Herrenhaus hin deuten.

Innerhalb des Herrenhauses gibt es starke Hinweise auf einen Gewölbekeller unterhalb der beiden prospektierten Räume. Zudem kam bei Renovierungsarbeiten ein östlicher Zugang, zu einem bisher unbekannten Keller, bei zu Tage.